Buchvorstellung - Das Nebelhaus

#42 Rezension

Das Nebelhaus
Eric Berg
Limes Verlag

Broschiert

ISBN: 9783809026150


5 von 5 Sternen

copyright Random House

Seit Jahren haben sich die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wiedersehen auf Hiddensee. Doch das Treffen endet mit einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma.

Zwei Jahre nach dem Massaker beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall neu aufzurollen. Nach und nach kommt sie den tatsächlichen Geschehnissen jener Nacht auf die Spur, und bald keimt in ihr ein schrecklicher Verdacht auf …

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Keiner glaubt, dass in so einem stillen, ruhigen und nettem Örtchen wie Hiddensee, ein solch unglaubliches Verbrechen stattfinden könnte, und doch ist es geschehen. Drei Tote und eine Komapatientin, die scheinbar die Täterin ist. 

Journalistin Doro steigt tief in die Recherchen von damals ein und deckt peux a peux die Identität des Täters auf. Wer kann es gewesen sein?

Vorneweg, dies war ein Lesehighlight in 2013! Warum?

- Ich war von erster Minute an gefesselt!
- Die Spannung wurde durch zwei Handlungsebenen gesteigert, die so langsam ineinander flossen.
- Die Tätersuche durch Spekulationen war jederzeit möglich.
- Neue Informationen führten zum Überdenken der Täterwahl.
- Ungewissheit bis zum letzten Ende.
- Sehr gut ausgearbeitete Figuren, mit Höhen und Tiefen, Charakterstärke sowie -schwächen.
- Ein unerwartetes Ende mit "WOW-Effekt".

"Das Nebelhaus" ist ein Buch, das man am liebsten an einem Stück lesen möchte, da man es fast nicht aushalten kann zu erfahren, wer denn nun der Täter ist. Es liest sich flüssig und die Logik ist ganz und gar stimmig. Es bleiben auch keine Fragen übrig, die einen ständig weiter grübeln lassen. 

Ich freue mich auf den nächsten Krimi von Eric Berg!

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