Buchvorstellung - Weil deine Augen ihn nicht sehen

#46 Rezension

Weil deine Augen ihn nicht sehen

Gelesen von: Michou Friesz
Mary Higgins Clark

copyright Random House


  • Spieldauer:
  • Format: Audio-CD
  • Version:
  • Verlag: Random House Audio
  • Erscheinungsdatum: 17. September 2007
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3866046047

3 von 5 Sternen


Zum Buch:
Dieser Thriller von Mary Higgins Clark konnte mich leider nicht überzeugen. Von einem Thriller erwarte ich ein Spannungs-Tempo, das ich in dieser Geschichte nicht finden konnte.
Dreijährige Zwillinge werden aus ihrem Haus entführt und sollen durch 8 Millionen ausgelöst werden. Das Entführungsquartett, "Kater Carlo" - der Drahtzieher und kluge Kopf der Gruppe, zwei ehemalige Strafgefangene und Angie alias Mona. Die Identität von "Kater Carlo" ist nur Lucas bekannt, einem der beiden ehem. Strafgefangenen.
Die Sache, die als finanzieller Coup geplant war, gerät aus den Fugen, als Angie bei der Übergabe ein Kind behält, da sie schon immer ein Kind haben wollte. Der einbehaltene Zwilling Kathy wird für tot erklärt. Doch niemand konnte wissen, dass die beiden Zwillinge über eine eigene Zwillingssprache telepathisch verbunden sind und somit irgendwann klar wird, dass Kathy noch lebt. Nach den Entführer wird tatkräftig gefahndet.
Ich kann nicht sagen, dass dieses Buch langweilig war aber spannend war es auch nicht. Dem Leser ist von Anfang an bekannt, wer die Entführer sind. Man begleitet die Polizei in ihrer Ermittlung und nimmt Teil an den Handlungen von Angie, die sich mit dem Kind abgesetzt hat. Das einzig Interessante am Ende ist, wer "Kater Carlo" ist und warum er die Entführung geplant hat. Doch die Gründe, die er dann nennt, überzeugten mich nicht so richtig. Sie waren ziemlich unspannend und gewöhnlich.

Zum Hörbuch:
Die Sprecherin ist nicht mein Fall. Ihre zu liebliche Stimme passte für mein Hörgefühl nicht zur Geschichte. Die Stimme, die sie Angie gab, war mir zu trottelig und zu naiv. Angie ist eigentlich kein Dummchen, sie ist um einiges klüger, gewitzter und mutiger als ihr durch die Stimme gegeben wurde.
Andererseits ist der Sprecherin sehr gut gelungen Stimmungen wiederzugeben, sei es das Quängeln der Kinder oder Erschrockenheit einer Person oder auch ein weinerliches Verhalten.

Fazit:
Eine Geschichte, die man nicht gelesen haben muss. Als Thriller nicht gelungen. Wenig Spannung und kaum Originalität.

Und ich frage mich immer noch, welchen Bezug der Titel hat! Falls jemand gute Vorschläge hat, immer her damit... ;-)

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