Buchvorstellung - Das Pestzeichen

#13 Rezension

Das Pestzeichen

Deana Zinßmeister
Goldmann Verlag
eBook

ISBN: 9783442476398

copyright Randomhouse



5 von 5 Sternen

Buchbeschreibung:
Die Flamme des Krieges ist erloschen – doch die Gefahr ist lange nicht vorbei …

Ende des Dreißigjährigen Krieges sind viele Landstriche im Reich menschenleer – so auch das Land an der Saar. Wer den Krieg überlebt hat, leidet Hunger oder fällt der Pest zum Opfer. Die Familie der jungen Susanna hat all dies überstanden – doch dann überfallen Fremde den Hof. Nur Susannas Vater überlebt schwer verletzt und vertraut seiner Tochter bevor er stirbt geheimnisvolle Schriften an, die zu einem Schatz führen sollen. Doch Susanna ist nicht die Einzige, die davon weiß: Ein Mann namens Jeremias ist versessen auf den Schatz und macht Jagd auf das Mädchen. Auf ihrer Flucht begegnet Susanna einem jungen Schweizer, der auf der Durchreise ist. Noch ahnt sie nicht, dass er der einzige ist, der ihr helfen kann, den Schatz zu finden. Und die Zeit drängt, denn nicht nur die Pest kommt näher, auch Jeremias ist ihr auf der Spur …
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Im Jahr 1652, zum Ende des Dreißigjährigen Krieges, findet Susanna auf ihrem Hof ihre Familie ermordet. Ihr Vater enthüllt ihr auf seinem Sterbebett ein Geheimnis. Sie soll eine Schatzkarte finden, die er seit vielen Jahren versteckt hält.
Es beginnt eine Jagd nach dem Schatz und nach Susanna, die nicht die einzige ist, die von dem Schatz weiß...


Der Autorin ist ein historischer Roman gelungen, der ohne große Könige, Kaiser, Adlige und Schlachtbeschreibungen auskommt. Der Leser wird in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg eingeführt, bekommt Informationen über das große Leid, das dieser Krieg beim Volk und vorallem bei den Bauern ausgelöst hatte.

Der rote Faden ist eine Schatzsuche, die natürlich von Schwierigkeiten begleitet wird. Man erfährt vieles über den damaligen Aberglauben, gerade auch in Verbindung mit einer Schatzsuche. Die Pest, die damals gewütet hat, ist auch in die Geschichte eingeflossen (wie auch der Titel bereits andeutet). Es machte mich neugierig, mehr über diese Krankheit zu erfahren, sodass ich dann gleich Informationen im Internet gesucht habe.

Die Charaktere sind vielschichtig beschrieben und wirken dadurch ziemlich authentisch. Wenn man sich auf das Jahr einlässt, in dem die Geschichte spielt, kann man die Reaktionen der Figuren sehr gut verstehen. Es war eben eine andere Zeit als heute, mit all ihren Eigenheiten.

Es ist alles vorhanden, das so ein Roman benötigt: Einen gut recherchierten historischen Hintergrund, faszinierende Hauptfiguren, Bösewichte, eine spannende Schatzsuche und ein bisschen Liebe.


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